Veganer Rhabarberkuchen
|

Veganer Rhabarberkuchen

Ein einfacher veganer Rhabarberkuchen vom Blech

Rhabarber ist eines dieser Lebensmittel, auf das man wartet. Nicht das ganze Jahr über verfügbar, nicht beliebig austauschbar – sondern klar saisonal. Sobald er da ist, gehört er auf den Tisch. Und dieser vegane Rhabarberkuchen ist wahrscheinlich die einfachste Art, genau das zu tun.

Der Kuchen ist schnell gemacht, braucht keine komplizierten Zutaten und bleibt trotzdem saftig. Die leichte Säure des Rhabarbers trifft auf einen weichen, süßen Teig und wird durch eine einfache Vanille-Creme ergänzt. Kein aufwendiges Backprojekt – eher ein solider Blechkuchen, der einfach funktioniert.

Rhabarber: kurze Saison, klarer Geschmack

Rhabarber hat von etwa April bis Juni Saison. Danach verschwindet er wieder und genau das macht ihn so besonders. Sein Geschmack ist unverwechselbar: fruchtig, aber deutlich säuerlich.

Gerade in Kuchen sorgt das für Balance. Ohne Rhabarber wäre dieser Kuchen einfach nur süß. Mit ihm bekommt er Tiefe und Frische.

Dass dieses Rezept vegan ist, fällt dabei kaum auf. Im Gegenteil: Die Kombination aus pflanzlichem Joghurt, Öl und Leinsamen sorgt für eine saftige, stabile Konsistenz – ganz ohne Ei.

Warum veganer Rhabarberkuchen so gut funktioniert

Das Prinzip ist simpel:
Leinsamen ersetzen das Ei, Joghurt bringt Feuchtigkeit, Öl sorgt für Geschmeidigkeit.

Der Rhabarber liegt oben auf und karamellisiert leicht beim Backen. Der zusätzliche Zucker gleicht die Säure aus, ohne sie komplett zu überdecken.

Das Ergebnis ist ein Kuchen, der:

  • saftig bleibt 
  • einfach zuzubereiten ist 
  • und sich gut vorbereiten lässt 

Rezept: Veganer Rhabarberkuchen

Zutaten für einen Kuchen

  • 3 EL gemahlene Leinsamen 
  • 100 ml heißes Wasser 
  • 400 g veganer Joghurt 
  • 150 ml Rapsöl 
  • 1 EL Apfelessig 
  • 350 g Zucker 
  • 350 g Weizenmehl 
  • 1 ½ TL Backpulver 
  • 600 g Rhabarber, gehackt 
  • 1,5 EL Zucker (zusätzlich) 
Rezept

Für die Vanille-Creme

  • 250 ml vegane Schlagsahne 
  • 1 EL Zucker 
  • 1 EL Vanillezucker 

Zubereitung

Leinsamen vorbereiten

Die gemahlenen Leinsamen mit heißem Wasser vermischen und einige Minuten quellen lassen. Es entsteht eine gelartige Masse, die später das Ei ersetzt.

Teig anrühren

Leinsamenmischung, veganen Joghurt, Rapsöl, Apfelessig und Zucker in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und anschließend unter die flüssigen Zutaten heben. Alles zu einem glatten Teig verrühren.

Teig und Rhabarber vorbereiten

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gleichmäßig verstreichen. Den Rhabarber in Stücke schneiden und auf dem Teig verteilen. Mit dem zusätzlichen Zucker bestreuen.

Backen

Den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 35–45 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht goldbraun ist und der Teig durchgebacken wirkt.

Vanille-Creme zubereiten

Die vegane Schlagsahne mit Zucker und Vanillezucker aufschlagen, bis sie cremig ist.

Servieren

Den Kuchen abkühlen lassen und mit einem Klecks Vanille-Creme servieren.

Tipps & Varianten für veganen Rhabarberkuchen

  • Weniger sauer: Etwas mehr Zucker über den Rhabarber streuen 
  • Fruchtiger: Mit Erdbeeren kombinieren – klassische Mischung 
  • Knuspriger: Streusel auf den Teig geben 
  • Meal Prep: Hält sich mehrere Tage im Kühlschrank 

Dieser vegane Rhabarberkuchen zeigt, dass es keine komplizierten Alternativen braucht. Kein Ersatzprodukt-Marathon, kein Spezialwissen – nur ein paar einfache Anpassungen.

Er bleibt das, was ein guter Blechkuchen sein soll:
saftig, fruchtig, unkompliziert.

Und genau deshalb passt er jedes Jahr wieder in den Frühling.

Rezepte Kochen

Noch mehr leckere Ideen?

Das könnte dir auch gefallen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert