DIE SISU CHALLENGE Februar 2026
Die Verbindlichkeits-Pause: Ein Monat weniger Pflichtgefühl und mehr echte Verbindung.
Der Februar steht im Zeichen von Liebe, Freundschaft und sozialem Miteinander. Und genau deshalb wird er für viele auch anstrengend. Nachrichten beantworten, sich melden, präsent sein, Erwartungen erfüllen. Nicht aus Freude, sondern aus einem diffusen Gefühl von „man müsste mal wieder“. Diese SISU-Challenge dreht das Prinzip um. Nicht weniger Beziehung. Sondern weniger Druck darin.
Dein Monatsfokus: Verbindung ohne Verpflichtung
Diese Challenge lädt dich ein, einen Monat lang bewusst zu unterscheiden:
Was fühlt sich nach echter Verbindung an – und was nur nach sozialer Pflicht?
Es geht nicht darum, Kontakte abzubrechen oder dich zurückzuziehen.
Sondern darum, Verbindlichkeit dort zu lockern, wo sie schwer geworden ist.
Keine großen Vorsätze.
Kein sozialer Detox.
Sondern eine Haltung: Du darfst Nähe wählen – nicht schulden.
Warum das wirkt
Psychologisch gesehen entsteht sozialer Stress oft nicht durch zu wenig Kontakt, sondern durch unausgesprochene Erwartungen. Das Gefühl, reagieren zu müssen, erreichbar zu sein, emotionen zu liefern.
Diese Challenge unterbricht genau diesen Mechanismus. Sie reduziert:
- sozialen Erwartungsstress
→ weniger inneres „Ich sollte mich melden“ - emotionalen Pflichtdruck
→ Nähe ohne Leistungsanspruch - kognitive Dauerpräsenz
→ weniger gedankliches Mitlaufenlassen anderer Menschen
Und sie stärkt gleichzeitig:
- emotionale Selbstregulation
→ du spürst wieder, was sich stimmig anfühlt - Beziehungsklarheit
→ Verbindung entsteht aus Echtheit, nicht aus Gewohnheit - innere Ruhe
→ weil Nähe nicht ständig verhandelt werden muss
Kurz: Du trainierst Sisu nicht durch Aushalten, sondern durch bewusste Begrenzung.
So setzt du die Challenge um (nicht täglich, sondern als Haltung)
Für diesen Monat gilt eine einfache innere Regel:
Du meldest dich dort, wo du willst – nicht dort, wo du glaubst zu müssen.
Das bedeutet konkret:
- Du beantwortest Nachrichten nicht aus Reflex, sondern aus Gefühl.
- Du sagst Treffen nicht automatisch zu, nur weil „man sich mal wieder sehen sollte“.
- Du erlaubst dir, Kontaktpausen nicht zu erklären.
- Du investierst Zeit dort, wo Gespräche leicht werden – nicht dort, wo sie Kraft kosten.
Einmal pro Woche reicht ein kurzer Check-in mit dir selbst:
Welche Begegnung war diese Woche wirklich verbindend und welche nur korrekt?
Keine Analyse, kein Tagebuch, nur Wahrnehmung.
Ein finnischer Gedanke zum Schluss
In Finnland gilt Verbindung nicht als Dauerverfügbarkeit, sondern als Verlässlichkeit über Zeit. Man muss nicht ständig präsent sein, um verbunden zu bleiben.
Man muss nur ehrlich sein, wenn man da ist.
Diese Challenge folgt genau diesem Prinzip. Weniger Pflichtgefühl, mehr Echtheit, mehr Raum für Beziehungen, die tragen ohne laut zu sein.

Liebe, Freune & Glück
Von Nähe, die guttut und Beziehungen, die uns stabil halten
